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Jahresmeisterschaft 2018 - Der Kampf beginnt - Arosa Snow Run

Salwender Thomas 15.01.2018

Samstagmorgen, 7:01 Bahnhof Wil, Hans und ich stiegen in den Direkt-Zug nach Chur. Bei jeder Haltestation steigen weitere Trailläufer in den Zug. In Chur war dann jeder Sitzplatz mit erwartungsvollen Läufern belegt. Auch unsere Gruppe ist zu einem lustigen Haufen von ca. 13 Leuten angestiegen. Lustige und nette Gespräche haben die Fahrt enorm verkürzt. Kurzes Umsteigen in Chur und die Fahrt führt uns ohne Halt direkt nach Arosa.

Dort erwartete uns ein Wetter vom Feinsten. Stahlender Sonnenschien und ca. -5Grad – Herrlich und ideal für ein Snow-Run! Dann hiess es schnell in die Eishalle, Umziehen, Wertsachen deponieren und gleich an den Start. Die Zeit war knapp, denn wir hatten nur gut 50 Minuten zwischen Ankunft und Start. Leider haben wir uns dann im Gewussel ein bisschen verloren, sodass uns nicht alle Gegenseitig einen Super Lauf wünschen konnten.

Nach dem Start führt uns der Wanderweg langsam, nicht zu steil, sondern mehr oder weniger schön konstant immer höher. Ich konnte ein super Pace anschlagen, wurde natürlich Anfangs von vielen Übermütigen überholt – Dier Erfahrung zeigt jedoch und sich dies bei den Meisten rächt. Und tatsächlich, nach 2-3km konnte ich ein nach dem anderen einsammeln (auch Peter:-)), und dies wiederum macht mich noch stärker! Die ersten 500HM waren im Nu erklommen und ich fühlte mich super – könnte Bäume ausreissen! Kurz vor dem Wendepunkte bei KM9 an der Carmennahhütte wurde es dann superstreng, den kein plattgedrückter Schnee, sondern mehr oder weniger Tiefschnee erwartete uns, da auch kam mir Hans schon wieder entgegengeflogen – im wahrsten Sinn des Wortes! Er machte direkt vor mir einer sauberen Tiefschnee-Bauchlandung! Es sah super aus, und ich musste echt lachen – glücklicherweise wars ja im tiefen Schnee!

Auch die 2te Hälfe der Strecke war sehr schön – der eine giftige Anstieg beim KM14 (100steile Höhenmeter zur Tschuggenhütte) hat aber allen doch noch zünftig zugesetzt… Die meisten musste da doch auf eine Bergwanderung umschalten, dafür ging es danach im rasanten Tempo und schön leicht abwärts mit ca. 2-4% bis ins Ziel. Dort schon erwarteten mich meine Kollegen, alle mit einem Strahlen in den Augen! Naja, nicht alle…der Letzte war ich nicht!

Ein herrlicher Wettkampf in den Bergen bei Sonne und Schnee! Ich bin nächstes Jahr am 19.1.2018 auf jedenfall wieder mit dabei!