> Zurück

Ironman Frankfurt

Stabernack Peter 02.07.2019

Ironman Frankfurt          30.06.19

25.5 Grad Wassertemperatur / 38 Grad Lufttemperatur das waren die äusseren Umstände welche die Athleten in Frankfurt erwarteten. Vor allem die sehr hohen Lufttemperaturen beschäftigten im Vorfeld. Diese waren also höher als die Körpertemperatur, unter diesen Bedingungen wird allgemein eher von Sport abgeraten. Aber da gibt es doch tatsächlich Verrückte, welche unter diesen Umständen 3.8km schwimmen, 185km Radfahren und zum Schluss noch satte 42.2km laufen :-) Nicht zu vergessen und ebenso erwähnenswert sind die Leistungen der Betreuer Namen’s Astrid, Jana, Christa, Peter und Marco welche 65 Rad-/ und 15 Laufkilometer zurücklegten. Was für eine Freude diesen jeweils zu begegnen, sie gaben alles und hielten uns Triathleten bei Laune, einen ganz herzlichen Dank an euch! Wir Athleten konnten anfänglich wenigstens noch liegen (Schwimmen) danach sitzen (Rad) ihr ärmsten seid mehrheitlich auf dem glühenden Asphalt gestanden. Um ca. 06:45 ging’s also los. Der wunderschöne Waldsee in Langen begrüsste die Triathleten mit angenehmen Temperaturen, was den Neopren überflüssig machte. War einfach nur wunderschön im Freiwasser die Strecke abzuschwimmen, das geniessen kam in der ersten Disziplin sicher nicht zu kurz. Dann ging’s auf’s Rad, im Wissen, mit den Kräften gut zu haushalten und bereits jetzt regelmässig auf die Kühlung von aussen zu achten. Nebst den schon morgen’s hohen Temperaturen kam ein starker Wind dazu. Dieser war aber alles andere als erfrischend, man stelle sich einen «Föhn» vor welcher gefühlt auf höchster Temperatur mit der stärksten Leistung entgegenwirkte. Die Strecke aber war der Hammer und ausschliesslich den Triathleten vorbehalten, das über die Autobahn fräsen war genial. Ab ging’s in’s Zelt zum zweiten Wechsel, dort wieder raus dachte ich mich trifft der Schlag oder auf Mundart (wiä d’Fust i d’Schnorrä). Ok. jetzt steht also ein Marathon an, dann wollen wir mal. Der grösste Teil der Strecke war der Sonne ausgesetzt, diese hatte kein Mitleid und preschte voll runter. Stetig waren Sirenen zu hören, man sah taumelnde Menschen und wusste heute ist das Ziel, das Ziel. Zeiten wurden zur Nebensache, wer unter diesen Umständen die Strapazen erträgt und finisht ist sowieso ein Gewinner. Und das taten die Herren Anton, Sandro Sascha, Michi, Thomas und ich dann auch. Der Zieleinlauf war richtig Klasse, echt der Wahnsinn welche Stimmung dort herrschte.

Ich bin noch immer sehr beeindruckt, Frankfurt ist ganz klar ein Trip wert, muss ja nicht gleich wieder 38 Grad sein ?

Allen ganz gute Erholung und beste Grüsse, Hans